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Im Rahmen der Flüchtlingshilfe hat das Deutsche Rote Kreuz am Mittwoch, 23.3.2016, im nordgriechischen Nea Kavala den Betrieb seiner Basisgesundheitsstation gestartet. Die Gesundheitsstation dient der medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen. Sie ist auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso, nahe Idomeni, aufgebaut. Foto: Gero Breloer/DRK
Gesundheitsversorgung in den griechischen Auffanglagern
By: Stiftung
In: Förderungen
Jul 22, 2016

Mittlerweile sind 38.000 – 40.000 Menschen, darunter viele Kinder und allein reisende Minderjährige, in Griechenland gestrandet, die auf ihre Weiterreise nach Mazedonien bzw. Nordeuropa warten. Etwa 12 – 14.000 Flüchtlinge halten sich nach wie vor im Flüchtlingslager in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze auf. Zirka 5.000 Flüchtlinge und Schutzsuchende befinden sich auf den Inseln, 2.500 in Piräus, rund 15.000 im Großraum Athen.
In den letzten Wochen wurden von staatlicher Seite mehrere Camps errichtet die rund 10.000 Menschen beherbergen.

Die Situation in der Region Griechenland/Balkan ist weiterhin volatil. Die Routen und Aufenthaltsorte können sich in der Folge schnell verändern. Durch die Behörden wurde bereits angekündigt dass bestimmte Auffanglager geräumt bzw. verlagert werden sollen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am 18. März 2016 eine Basisgesundheitsstation zur medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen in die Region um den nordgriechischen Grenzort Idomeni entsendet. Die Gesundheitsstation, die das DRK gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz betreibt, wird auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso errichtet, wo bereits Tausende Flüchtlinge bislang ohne ausreichende medizinische Versorgung sind. Um schnell auf aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Flüchtlingsströme reagieren zu können, wird die Gesundheitsstation mobil sein. Das DRK plant die Einsatzdauer der Gesundheitsstation aktuell für rund vier Monate. Zugleich wird auch medizinisches Personal entsendet, das die Betreuung der Patienten vor Ort übernehmen wird.

Die Siggi & Sissy-Loch-Stiftung unterstützt das Deutsche Rote Kreuz bei der Schaffung einer  ausreichenden Gesundheitsversorgung in den griechischen Auffanglagern.

 

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das ungarische Rote Kreuz am Sonntag, 20.3.2016, im Flüchtlingscamp Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Im Rahmen der Flüchtlingshilfe bringt das Deutsche Rote Kreuz eine Gesundheitsstation nach Griechenland. Die Gesundheitsstation dient der medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen. Sie wird auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso, nahe Idomeni, errichtet. Foto: Gero Breloer/DRK

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das ungarische Rote Kreuz am Sonntag, 20.3.2016, im Flüchtlingscamp Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Im Rahmen der Flüchtlingshilfe bringt das Deutsche Rote Kreuz eine Gesundheitsstation nach Griechenland. Die Gesundheitsstation dient der medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen. Sie wird auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso, nahe Idomeni, errichtet. Foto: Gero Breloer/DRK